Sie rannte, so schnell sie konnte, doch immer wenn sie stehen blieb sah sie diese Fratze. Stark verzerrt, doch die Stimme kannte sie. Es war Jason Morrad, der sie jagte. Immer wieder fragte er sie, ob sie sich sicher ist, dass ihr Leben echt ist. Ob sie sicher ist, dass sie sich nicht alles durch ihre Betrügereien ergaunert hatte. Um seine Worte nicht hören zu müssen, wollte sie sich ihre Hände auf die Ohren drücken, doch als sie ihre Finger sah schrie sie auf. Jeder einzelne Stand in eine andere Richtung ab. Morrads wahnsinnige Lache erklang und jagte ihr einen Schauer über den ganzen Körper. „Du wirst niemals sicher sein", flüsterte seine Fratze ihr ins Ohr. „Du wirst deinen Verlobten ansehen und dich fragen, ob es seine freie Entscheidung war sich in dich zu verlieben."
Immer wieder schüttelte sie den Kopf, stritt alles ab, doch nach einer Zeit erkannte sie, dass es nicht mehr Morrads Stimme war, die ihr all diese Dinge zuflüsterte, sondern, dass es ihre eigene Stimme war. Sophie öffnete die Augen, von denen sie nicht bemerkt hatte, dass sie sie zusammengekniffen hatte und sah sich selbst. Vor ihr auf dem Boden saß eine etwa zehn Jahre jüngere Sophie Devereaux, die sie herausfordernd anblickte. „Wieso gestehst du es dir nicht ein, dass du dich schon damals in Nathan Ford verliebt hattest und dir gewünscht hast, er würde sich auch in dich verlieben", hauchte ihr jüngeres Ich. „Kaum hat er dich damals ins Team geholt, hast du ihn immer weiter eingesponnen."
Sophie schüttelte den Kopf und wandte sich ab. Sie wollte sagen, dass das eine Lüge war, doch sie bekam kein Wort hervor. Demonstrativ ging sie in die entgegengesetzte Richtung und schon war wieder Morrads Fratze an ihrer Seite. „Ich habe recht", höhnte er. „Du weißt, dass ich recht habe."
Verschwitzt fuhr Sophie aus ihrem Traum hoch. Es war still im Zimmer nur ihr unregelmäßiger Atem war zu hören. Sie wollte ihre Lampe auf dem Nachttisch anschalten, doch ihre Hände zitterten so stark, das sie den Schalter nur schwer betätigen konnte. In den letzten Wochen hatte sie viele solcher Albträume gehabt. Ihr zittern war dann immer noch stärker als sonst. Konzentriert atmete sie ein und aus, um sich zu beruhigen. Nachdem es ihr besser ging schlug sie ihre Decke zur Seite und verließ das Schlafzimmer. Langsam ging sie in die Küche und füllte sich ein Glas mit Wasser, das sie in einem Zug leerte. Als sie ihr Glas auf dem Tisch abstellte, bemerkte sie einen Zettel, der dort lag. Nate musste ihn dort hingelegt haben, der an diesem Morgen früh los musste, da er Eliot bei einem Job helfen wollte.

Guten Morgen,

ich hoffe du hast gut geschlafen. Im Kühlschrank sind Pancakes für dich.
Bitte ruf mich an, wenn du was brauchst. Für heute Abend bringe ich uns etwas vom Chinesen mit.
Genieße deinen Tag. Ich liebe dich.

Nate

Sophie las die Notiz und lächelte. Nate hatte extra noch Frühstück für sie gemacht. Ihr Magen teilte ihr mit, dass er durchaus Hunger hatte, doch sie wollte vorher noch duschen. Es war eine furchtbare Angewohnheit für sie geworden nach jedem Albtraum duschen zu gehen, als wenn sie die negativen Gedanken abwaschen könnte. Fast dachte sie schon an das Wort Zwangsstörung. An einem Tag war sie sogar zwei mal duschen gegangen, einmal morgens, nachdem sie über Nacht einen Albtraum hatte und dann nochmal nachmittags, da sie mittags vor Müdigkeit eingeschlafen war und der Albtraum wieder kehrte. Nate machte es sichtlich wahnsinnig zu sehen, dass es ihr nicht gut ging und ihr nicht helfen zu können. Sophie wusste, dass sie ihm damit unrecht tat, doch sie konnte nicht mit ihm darüber sprechen. Schon nachdem sie im Krankenhaus aufgewacht war, wollte sie ihn fragen. Diese kleine Frage, die sie so sehr beschäftigte. Hatte er sie an Morrad verraten? Sie hatte sich darüber solange den Kopf zerbrochen. Natürlich könnte sie deswegen niemals auf ihn wütend sein. Zu dem Zeitpunkt, als das geschehen war, hatte er keinerlei Gefühle für sie und er hatte sicher nur das richtige tun wollen. Viel eher machte sie sich Sorgen, dass er es nicht gewesen ist und auf sie wütend sein könnte, dass sie Morrad glauben schenkte. Noch mehr fragte sie sich, ob sie es auch nur so sehr beschäftigte, da sie tatsächlich Nate zu der Beziehung mit ihr getrieben hatte und nur etwas suchte, das sie im Gegenzug ihm vorwerfen konnte. Erschöpft seufzte sie. Schon über sechs Wochen trug sie das alles mit sich herum und brachte es nicht über das Herz mit Nate das Gespräch zu suchen. Vielmehr zweifelte sie an sich. Zweifelte an allem, dass sie in ihrem Leben je erreicht hatte und überdachte jede Freundschaft, die sie führte. Größere Menschenmengen machten ihr Angst. War sie früher immer gut mit ihren Worten umgegangen, so viel es ihr jetzt schwer die richtigen zu finden und das schüchterte sie ein. Es gab ihr das Gefühl verletzlich zu sein und ihre ungehorsamen Hände steigerten dieses Gefühl noch. Sie hatte gehofft, wenn sie für sich selbst eine Antwort und Lösung auf all das finden würde, könnte sie das Gespräch mit Nate suchen, doch bisher steckte sie mit ihren Gefühlen und Gedanken in der Sackgasse. Ihr Alltag wurde zudem noch durch ihr stetiges Zittern erschwert und ihre rechte Hand machte gar keine Fortschritte mehr mit den Übungen. Natürlich zitterte sie nicht durchgängig, doch es trat fast immer auf, wenn sie zu viel nachdachte und sich mit ihren Gedanken in ihren Albträumen verlor. Das Greifen viel ihr schwer. Vieles erledigte sie jetzt mit der linken Hand, was sie früher mit rechts gemacht hat. Schreiben war ihr kaum noch möglich. Wenn sie es schaffte den Stift irgendwie in der Hand zu halten machte ihr Zittern alles unlesbar. Bei ihrem letzten Arztbesuch hatte der Doktor sie wieder nach einer Therapie gefragt. Ihr Verlobter hatte den Arzt gebeten das nicht mehr anzusprechen, hatte sie aber selbst noch einmal danach gefragt. Therapeuten machten sie nervös, hatte sie in ihrer Vergangenheit schlechte Erfahrungen damit gemacht. Sophie hatte ihn für eine Weile zufrieden stellen können, in dem sie ihm versprach mit ihm über alles zu reden, wenn sie soweit war. Sicherlich würde Nate dieses Thema jedoch wieder aufgreifen, wenn sie erst einmal mit ihm über alles gesprochen hatte.
Nach der wenig erholsamen Dusche, kehrte sie in die Küche zurück und holte die Pancakes aus dem Kühlschrank. Doch bevor sie sich an den Tisch setzen konnte, klopfte es. Sophie ging zur Tür uns sah durch den Spion. „Parker", begrüßte sie die junge Diebin, als sie die Tür öffnete. „Was machst du denn hier?"
Parker schob sich sofort an ihr vorbei in die Wohnung, als hätte Sophie sie schon hereingebeten. „Wir haben uns so lange nicht mehr gesehen und da die Jungs an einem Job sind, wo ich gerade nicht helfen kann, wollte ich dich besuchen. Ich hab sogar etwas mitgebracht", verkündete sie und hob eine Tüte, die sie mit sich trug.
Sophie schloss die Tür und schüttelte den Kopf. Lieber wäre sie allein mit ihren Gedanken, doch sie würde ihre Freundin so schnell nicht loswerden. „Ich wollte gerade frühstücken. Möchtest du auch etwas?", fragte sie und ging mit Parker in die Küche.
„Oh, Pancakes", rief die Diebin aus und rieb sich die Hände. „Sehr lecker."
Vorsichtig holte Sophie zwei Teller aus dem Schrank und stellte sie auf den Tisch. Parker ging ihr zur Hand, indem sie Besteck für sie beide organisierte.
„Möchtest du Kaffee?", fragte Sophie, als sie die Kaffeemaschine vorbereitete. Parker schüttelte den Kopf und setzte sich an den Tisch. Die Tüte legte sie neben sich. „Was ist da drin?", wollte Sophie wissen.

„Nun ja", sagte Parker und schaute etwas verlegen. „Ich hab mich erkundigt und habe gelesen, dass es Hilft besonders die problematischen Griffe immer zu wiederholen, wenn man Probleme mit der Hand hat", erklärte sie und zog ein Buch und eine Packung Buntstifte aus der Tüte. Interessiert griff Sophie nach dem Buch. „Ich dachte, es hilft dir vielleicht, wenn du mit der Hand etwas machst, das dir Spaß bereitet." Sophie sah sich das Malbuch an. Es war kein gewöhnliches Malbuch für Kinder, sondern ein hochwertig gefertigtes mit verschiedenen, bekannten Gemälden aus aller Welt. Hätte sie gewusst, dass es so etwas gibt, hätte sie es sich vermutlich schon längst besorgt. „Ich hab es sogar bezahlt", gab Parker zu und klang dabei, als hätte sie etwas verbotenes getan.
Sophie lächelte und umarmte ihre Freundin. „Danke, Parker", sagte sie. „Das ist ein wirklich tolles Geschenk."
Parker lächelte zufrieden und lud sich etwas auf ihren Teller. „Es freut mich, wenn es dir gefällt", kommentierte sie. Nachdem Sophies Kaffee fertig war, füllte sie eine Tasse zur Hälfte und setzte sich ebenfalls an den Tisch. Dank ihrem Zittern konnte sie es nicht riskieren Tassen oder Teller zu sehr zu füllen, weil sie sonst vermutlich die Hälfte auf dem Boden verteilen würde. „Wann gehst du denn wieder ins Theater?", fragte Parker interessiert.
Sophie hatte gerade einen Schluck ihres heißen Getränkes genommen und verschluckte sich nun fast daran. „Wie kommst du denn darauf?", hakte sie nach.
„Nate macht sich Sorgen um dich und wir auch", erklärte Parker nun. Sie hatte schon immer eine direkte Art, die Sophie auch immer erfrischend fand, bis zu diesem Moment.
„Ich weiß nicht", gestand sie nun. Ihr Verlobter hatte sie schon einmal gefragt, ob sie nicht wieder das Theater öffnen wolle, doch sie musste zugeben, dass sie nach dem, was Eliot geschehen war, Angst hatte nur in die Nähe dieses Gebäudes zu kommen. Zudem ging sie vielen Menschen aus dem Weg, so gut es ging.
„Du kannst dich nicht ewig in eurer Wohnung einschließen, das weißt du", bohrte Parker weiter nach.
„Ich weiß", entgegnete Sophie und merkte, wie sich wieder ein leichtes Zittern einstellte. „Bitte, Parker: Lass uns über etwas anderes reden. Was ist das für ein Job, wo ihr Nates Hilfe braucht?"
Die junge Diebin sah sie kurz durchdringend an, ließ sich dann aber auf den Gesprächswechsel ein. „Es geht um einen Kredithai, der den Leuten mit unfairen Konditionen das Geld aus der Tasche zieht. Besonders Frauen nimmt er gern aus, weil sie auf seinen Charme hereinfallen und er es ausnutzt, wenn sie vom Kreditgeschäft wenig Ahnung haben. Nate gibt sich als potentieller Kunde aus."
„Wärest du da nicht geeigneter?", fragte Sophie.

Parker seufzte niedergeschlagen. „Er hat mich leider beim Diebstahl seiner Kundenliste erwischt. Ich war unaufmerksam."
„Kleine Rückschläge passieren", meinte Sophie und versuchte damit ihre Freundin aufzuheitern. Es schien ihr nur mäßig zu gelingen, vielleicht aber, weil sie auch nicht überzeugend klang. Der kleine Rückschlag, den sie einmal erlebt hatte, kostete sie fast zwei mal das Leben.
„Du weißt, das nichts, von dem was passiert ist, deine Schuld war", antwortete Parker, als hätte sie ihre Gedanken gelesen.
Sophie nickte, war gedanklich aber wieder tief in ihren eigenen Zweifeln versunken. Erst als Parker sie fragte, ob sie nicht etwas essen wolle, kehrte sie in die Realität zurück. Sie nahm sich einen Pancake und begann ihn zu essen.
„Du musst wirklich damit aufhören", sagte Parker.
„Womit?", hakte Sophie nach.

„Du ziehst dich zurück und obwohl man neben dir sitzt ist es, als wärest du nicht da", erklärte Parker. „Manchmal habe ich das Gefühl, als würde ich mit einer ganz anderen Person sprechen. Das macht uns Angst, Sophie. Aber am meisten Nate."
Sie hörte der jungen Diebin aufmerksam zu und allmählich wurde ihr klar, was Parker an diesem Tag zu ihr geführt hatte. Nicht wissend, was sie sagen sollte, nickte sie verständnisvoll. Schließlich entschied sie sich doch für eine Antwort: „Ich möchte nicht, dass ihr euch Sorgen macht. Sicher bekomme ich mich wieder in den Griff. Gib mir nur noch etwas Zeit."
Nun, war es Parker, die sprachlos erschien. Sie sah vor sich auf den Teller und nickte. Schließlich schob sie Sophie das Malbuch zu. „Such dir ein Bild aus. Ich male dann das andere", befahl sie.
Lächelnd nahm Sophie das Buch in die Hand und blätterte es durch. Das leichte Zittern, dass ihr Gespräch mit Parker verursacht hatte hielt noch etwas an. Am Ende entschied sie sich für Vincent van Goghs Sonnenblumen und ließ für Parker van Goghs Schlafzimmer auf der gegenüberliegenden Seite. Die junge Diebin legte die Buntstifte vor sie auf den Tisch und gemeinsam malten sie die Bilder aus. Dabei unterhielten sie sich über alles Mögliche. Sophie erkundigte sich nach ihrer Beziehung mit Hardison und wollte wissen, wie es im Restaurant lief, da sie schon Ewigkeiten nicht mehr da gewesen war. Das Ausmalen fiel ihr schwer: Die Stifte hatten in ihrer rechten Hand keinen richtigen Halt und auch wenn das Zittern wieder nachgelassen hatte, gelang es ihr nur mit Anstrengung einen geraden Strich zu ziehen. Doch Parker hatte recht, es war für sie genau die richtige Übung.

Nachdem sie so ein paar Stunden verbracht hatten entschied Parker, dass es an der Zeit war zu gehen.
„Ich bringe dich noch bis zur Haustür", meinte Sophie. „Dann kann ich auf dem Weg die Post holen."

„Es war ein schöner Tag", sagte Parker, während sie die Treppe im Hausflur hinab stiegen. „Ich sollte öfters unangemeldet zum Frühstück kommen."
Erst wollte Sophie sie bitten sich in Zukunft anzumelden, doch dann änderte sie ihre Meinung. „Gern", nickte sie. „Das hat mir gut getan. Danke, dass du heute hier warst."
An der Haustür drückte Parker sie zum Abschied fest an sich. „Jederzeit gern", antwortete sie und verschwand aus der Tür. Sophie sah dabei zu, wie die Tür langsam ins Schloss fiel, bevor sie den Briefkasten öffnete und die Post heraus nahm. Auf dem Weg zurück in die Wohnung sah sie sich die Briefe an. Die meisten waren für Nate. Einer war vom Theater an sie adressiert, doch sie blieb an einem Brief hängen, auf dem nur ihr Name stand. Keine Adresse oder Absender.
Zurück in der Küche, legte sie die Briefe auf den Tisch und öffnete den mysteriösen Umschlag in ihrer Hand. Es war ein zusammengefaltetes, weißes Blatt Papier. Sie war sich sicher diese geschwungene Schrift schon einmal gesehen zu haben. Interessiert las sie die Zeilen.

Herzlichen Glückwunsch zur Verlobung.
Sag mir: Ist es echt?

Geschockt ließ sie das Papier los und machte ein paar Schritte rückwärts, bis sie gegen den Küchenschrank stieß. Das Blatt Papier glitt zu Boden, wie ein Laubblatt, das sich im Herbst von seinem Baum löste. Nun wusste sie genau wer das geschrieben hatte und fragte sich, wie er ihr diesen Brief zukommen lassen konnte. Tränen stiegen ihr in die Augen und liefen ihr über das Gesicht. Wie hatte er ihr diesen Brief zukommen lassen können? Sie fragte sich, ob er von ihrem Zustand wusste und sich darüber freute wie tief er sie getroffen hatte. Verzweifelt versuchte sie keinen Gedanken an ihre Zweifel zuzulassen, doch alles was ihr durch den Kopf gingen waren die Zeilen die Morrad ihr geschrieben hatte. Am ganzen Körper zitternd gaben ihre Beine nach und sie sank, an den Schrank gelehnt, zu Boden. Mit zittrigen Händen zog sie ihr Handy hervor. Erst wählte sie Nates Nummer. Wollte ihn anflehen nach Hause zu kommen und sie in den Arm zu nehmen. Doch sie wollte ihn nicht stören, oder beängstigen. Als nächstes wählte sie die Nummer von Sterling. Sie könnte ihm von dem Brief erzählen und er würde sicher gehen, dass Morrad noch immer hinter Schloss und Riegel war. Gerade als sie ihn anrufen wollte bekam sie eine Nachricht. Es war eine unbekannte Nummer: „Hast du schon die Post geöffnet?" Vor Schreck ließ sie das Smartphone fallen und es schlug auf den Boden auf. Zitternd zog sie ihre Beine an ihren Oberkörper und ihre Tränen liefen unkontrolliert. Angst stieg in ihr auf. Nach fast zwei Monaten hatte Morrad sie in der Hand, als würde sie noch gefesselt in seinem Keller sitzen. Ist es echt? Seine Stimme spukte ihr durch den Kopf und stellte die Frage immer und immer wieder in jeder erdenklichen Stimmlage. Immer wieder versuchte sie sich einzureden, dass sie nicht auf ihn hören durfte, da hörte sie auch wieder ihre Stimme, wie in ihrem Albtraum, aus dem sie am Morgen hochgeschreckt war. Verzweifelt schüttelte sie den Kopf und flehte, das es aufhörte.