Titel : Das ist nicht fair ...

Autor : Lunary

Thema: Beyblade

Kommentar : Ich dachte ich schreibe mal ein Gedicht zu Beyblade und hier ist es nun auch . Ich freue mich auf eure Kommis und hofft ihr nehmt mir die Sache nicht allzu krumm das es ja schließlich ein Happyend gibt .

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch Lunary

PS: Das Gedicht dient auch als eine Art Prolog zu einer hoffentlich bald folgenden Story

Das ist nicht fair ...

Du sagtest Du wärst immer bei mir ,

bis in alle Ewigkeit .

Wolltest mich nie verlassen und tatest es doch .

Das ist nicht fair ...

Du sagtest mir ,

wie sehr Du mich liebst und das es nie Enden würde ,

und jetzt bin ich allein .

Das ist nicht fair ...

Du sagtest mir , das Du mein seist für alle Zeit und mich ,

halten willst für die Unendlichkeit und nun bist Du ,

bis in alle Zeit fort .

Das ist nicht fair ...

Ich bin allein und fühle es , mit jeder Minute mehr .

Du hast mich allein gelassen mein Engel ,

allein in dieser Welt und bist jetzt so unerreichbar fern .

Das ist nicht fair ...

Wieso wehrte unser Glück nur kurz ?

Wieso hielt es nicht wie wir es schworen , für die Ewigkeit ?

Warum Gott bist Du so grausam zu uns ?

Ist es weil ich Dir deinen schönsten Engel nahm und ihn für mich ,

beanspruchte oder nur weil dein Stolz verletzt ist ?

Ist es weil Du uns strafen und uns quälen willst ?

Das ist nicht fair ...

Ich bin ein gefallener Engel der bei Dir in Ungnade viel .

Doch gab es Dir nie das Recht ihn mir zu nehmen , diesen wunderschönen Engel .

Ich leide und es wird nie enden .

Das ist nicht fair ...

Wieso nahmst Du sein Leben und nicht meines dafür ?

Wieso nahmst Du Dir das Recht , sein Licht zu löschen nur um es am Firmament , als hellsten Stern , wieder erstrahlen zu lassen ?

Das ist alles nicht fair ...

Jede nacht quälst Du mich mit dem Sternenklaren Himmel und diesem Stern , der mir die Erinnerung an ihn bringt und mich von neuem tausend Tode sterben lässt ?

Du siehst wie sich jede Nacht die Tränen aus meinen Augen stehlen , nur um auf dem Gras der Klippe aufzuschlagen und vom Wind ins Firmament hinauf getragen zu werden .

Mein geliebter Engel , mein Ray . Ich liebe dich auch über den Tod hinaus .

Ich schreie meine Gefühle und meine Trauer heraus . Meine Trauer über deinen Tod und deinen Verlust .

Meine Wut und meinen Hass gegen Gott der mir dich nahm , nur um dich wieder zu erlangen , seinen schönsten Engel .

Es war noch nicht die Zeit für deinen Tod und das wußten wir beide nur zu genau .

Eine Hand legt sich auf meine Schulter und ich drehe mein Tränen verschmiertes Gesicht um , und blicke genau in deine leuchtenden Augen .

Ich sehe deinen Geist und vernehme deine Stimme die mich beruhigt , um mir all die Angst zu nehmen vor meinem baldigen Tod . Du kommst mir näher und berührst sacht meine Lippen . Es fühlt sich an wie ein sanfter Wind und als Du dich von mir löst lächelst Du nur noch für mich und deutest in die Ferne .
Ich weiß was Du willst und ich will es auch . Nur zögerlich geh ich auf die Klippe zu und drehe mich noch einmal zu Dir um . Ein letztes Ai sheteru kommt über meine Lippen bevor ich springe um wieder bei Dir zu sein .

Im Fall gleitest Du neben mir und hältst meine Hand . Deine weißen Schwingen ausgebreitet und tauchst mit mir in die Flut ein .
Es dauert nicht lang und mein Körper wird schwer und taub , ich merke wie alles Leben entweicht und ich im Begriff bin zu sterben um wieder zu Leben .

Am nächsten morgen findet man meine Leiche und ich schaue von der Klippe hinunter auf das Boot , in dem unsere Freunde sitzen . Du trittst von hinten an mich heran und nickst mir zu . Ich breite meine schwarzen Schwingen aus und fliege mit Dir zusammen hinunter auf das Boot zu Max , Tyson und dem Chef . Leise hauche ich Max ins Ohr . Verzeiht mir das ich gegangen bin und euch auch allein lies genau wie Ray damals uns . Mir geht es gut und wir sehen uns wieder denn auch ich bin wieder erwacht und habe meinen Engel wieder bekommen , diesmal für die Ewigkeit . Zum Abschied lassen wir euch eine Feder da und ihr haltet sie in den Händen . Eine schwarz weiße Feder die euch die Erinnerung an uns nie vergessen lässt . Ihr blickt in den Horizont und seht in der Nacht zwei Sterne die heller strahlen als alles andere , um sie herum . Und wieder erklingt in der Stille der Nacht und überall zugleich ein von ihren Freunden das ist nicht Fair ... von euch .

Ende