Ich glaube, diesmal habe ich nichts zu sagen ausser natürlich ein Danke für die reviews :)

Und dass ich diese story nicht vergessen habe :)

Tut mir echt leid dass ihr so lange warten musstet…

Aber jetzt sind ja Ferien, da geht das alles ein bisschen schneller :)

Ferien – Chapter 6

Nicht Schönheit bestimmt, wen ich liebe, sondern Liebe bestimmt, wen ich schön finde.

Ich liebe dich nicht für das, was du bist, sondern für das, was wir zusammen sind.

Keiner verdient deine Tränen. Der, der sie verdient, sollte dich nicht zum Weinen bringen.

Für die Welt bist du vielleicht niemand, aber für mich bist du die Welt.

Ich liebe dich, Kirika. Mehr als alles andere.

„Il est dingue… complètement dingue…", immer wieder flüsterte Mireille diesen Satz vor sich hin. Kirika schaute sie an.

„Allerdings. Er ist übergeschnappt." Sie umarmte Mireille, atmete tief ein und sagte: „Aber jetzt ist er ja tot. Zum Glück."

Mireille nickte.

Ich hasse dich, Breffort.

Ich hasse dich, und alles, was mit Les Soldats in irgendeiner Verbindung steht. Verdammt! Was soll der ganze Mist eigentlich?

Welcher Vollidiot hat sich diesen Quatsch eigentlich ausgedacht?

Das ist alles so sinnlos… Diese dämliche Noir-Zeremonie, die „wahre Noir" und das alles, purer Schwachsinn.

Aber was soll's.

Jetzt ist es vorbei. Ende, aus. Für immer.

Sie drückte Kirika an sich und lächelte triumphierend.

„Wie wär's mit ner Runde schwimmen?", fragte sie.

Kirika, noch überrascht vom plötzlichen Stimmungswechsel ihrer Partnerin, antwortete:

„Gerne."

Das Wasser war wunderbar heute. Tiefblau leuchtete es ihnen entgegen. Mireille nahm Kirikas Hand und lächelte ihre Partnerin an. Kirika erwiderte das Lächeln und sie gingen ins Wasser.

„Kirika."

„Hm…"

Mireille wusste selbst nicht genau was sie sagen wollte. Sie fühlte sich so… gut in diesem Moment.

Kirika stand nur da und schaute sie an.

Mireille seufzte.

„Schon gut."

Kirika lächelte.

„Okay."

Mireille schaute sie ein wenig verlegen an, Kirika lachte auf und nahm Mireille in ihre Arme. Mireille seufzte ein weiteres Mal und erwiderte die Umarmung.

„Je t'aime, Kirika… je t'aime…"

Kirika schaute sie lange an, ohne sich zu rühren.

„Ich liebe dich auch, Mireille."

Kurz darauf küssten sie sich. Jetzt fühlte Mireille sich noch besser.

Mireille… Ich liebe dich.

So sehr dass es mir schon wehtut.

Ich könnte nie mehr ohne dich leben…

Ich will wissen, was Liebe ist…

Ich will, dass du mir das zeigst.

Ich will fühlen, was Liebe ist.

Ich weiß, dass du mir das zeigen kannst.

Kirika schmiegte sich an Mireille und verbarg ihr Gesicht in Mireilles Hals.

„Danke für alles, Mireille.", flüsterte sie.

Mireille strich ihr sanft durchs Haar und schüttelte den Kopf.

Hab ich ein Danke verdient, Kirika…?"

Kirika küsste sie nochmals.

„Danke."

Mireille lächelte gequält.

„Was ist denn los, Mireille?"

„Ist schon gut. Vergiss es."

„Mireille…"

Mireille drückte sie an sich.

„Es ist nichts. Jedenfalls nichts Besonderes."

Kirika erinnerte sich.

Genau diesen Satz hat sie doch schon mal gesagt…

Intoccabile…

Ja, an die Intoccabile erinnerte Kirika sich sehr gut. Es war das erste Mal gewesen dass Kirika Mireille nervös erlebt hatte. Mireille hatte Angst vor dieser Frau gehabt. Das erste Mal, dass Kirika gesehen hatte, dass auch Mireille Angst haben konnte, dass Mireille nicht so cool war wie sie immer tat.

Und wenn sie so an Mireilles und ihre Vergangenheit dachte fiel ihr auch Korsika wieder ein. Das erste Mal, dass sie Mireille weinen gesehen hatte. Und jetzt hasste sie sich dafür dass sie sich damals nicht getraut hatte Mireille zu trösten. Mireille hatte sie weggeschickt.

Geh mir aus den Augen. Ich kann das jetzt nicht. Bitte, du musst gehen." Das waren ihre Worte.

Du bist ein unheimliches Rätsel."

Ich bin mir sicher, dass du mich nicht belügst."

Sie hat gesagt, ich wäre eine Tochter der Soldats…"

Diese Sätze würde Kirika nie vergessen. Und noch einer war fest in ihrem Gedächtnis.

Verdammt. Ich hab's dir ja gesagt."

Der Maler. Der Maler, den sie getroffen hatte, der nur wegen ihr hatte sterben müssen. Es tat ihr Leid, aber das schlimmste war, dass Mireille von Anfang an Recht gehabt hatte. Hätte sie nur auf Mireille gehört.

Hätte ich nur auf dich gehört…

Aber jetzt ist es auch egal. Warum zerbreche ich mir überhaupt den Kopf darüber? Es ist Vergangenheit.

Alles ist nur Vergangenheit.

Ich wollte mich erinnern, wollte in der Vergangenheit leben, aber jetzt… Ich will nur jetzt leben, hier und jetzt, mit Mireille.

Vielleicht ist es sogar besser dass ich mich an so gut wie nichts erinnere. Ich glaube nicht, dass es gut wäre, wenn ich über all die schrecklichen Dinge die ich wahrscheinlich getan habe bescheid wüsste.

Es ist besser so.

Ich lebe jetzt.

„Mireille?"

„Ja?"

„Ich liebe dich."

„Ich dich auch."

Was „je t'aime" heißt, brauche ich hoffentlich nicht zu erklären :)

Il est digue!", heißt „Er ist übergeschnappt!"

Hm… Ich weiß, es ist nicht lang, aber… keine Ahnung. Mir fällt absolut nichts mehr ein. Irgendjemand eine gute Idee?

Naja, egal.

Bis dann. Nächstes Mal wird's länger, ehrlich.

cYa, Mireille 29