So. Ersteinmal Hallo allerseits. Das ist meine allererste Fanfiction, an der ich schon seit einiger Zeit hoffe ihr seit deswegen gnädig mit mir und kritiesiert nicht zu sehr. Natürlich bin ich für Verbesserungsvorschläge offen,denn daraus hoffe ichmir, mich weiter entwickeln zu können. Gegen Lob habe ich natürlich auch nichts Es würde mich sogar sehr freuen.

Disclaimer: Leider muss ich sagen, dass weder Harry, noch die meisten anderen Charaktere mir gehören und ich mit dieser Story kein Geld verdiene. Wäre zwar schön, aber ist eben nicht so.
Ähnlichkeiten mit anderen Fanfictions ist ebenfalls nicht beabsichtigt.

Die Fanfic siedelt nach dem fünften Buch an und ist eine alternative, wie es im sechsten Band hätte weiter gehen können. Ich habe versucht mich so weit wie möglich an die ersten fünf Bücher zu halten, doch ein paar Tatsachen musste ich dennoch verändern.

Erst einmal genug der Förmlichkeiten und ab zum Lesen. Viel Spaß dabei wünscht euch

eure Angel Light (Lightwings)


Das Erwachen

Kapitel 1 (Der Trank & Veränderungen)

Es war zu Beginn der Sommerferien und Harry lag auf seinem Bett, über eines seiner Bücher gebeugt und las.
Seit gestern hatte er schon seine Hausaufgaben fertig und war seitdem nur noch am Lesen,
auf der Suche nach etwas Brauchbarem für Voldemorts Vernichtung.

Er las nun schon seit einigen Stunden in einem Buch, so dass es draußen schon begonnen hatte zu dämmern und als dann die Dunkelheit hereinbrach, fiel ihm plötzlich ein Abschnitt über einen Trank, der ihm bei seinem Kampf gegen Voldemort nützlich sein könnte, in die Augen.
Es war ein höchst potenter Wissenstrank, der eine dauerhafte Wirkung haben sollte und der junge Potter hoffte sich von diesem Trank, eine Zauberspruchformel oder ähnliches zu erfahren, um dem dunklen Lord endgültig den Gar ausmachen zu können.
Den Anweisungen und Zutaten zu Folge, könnte er den Trank ohne größere Probleme zubereiten, doch wollte er lieber auf Nummer sicher gehen und warten bis seine Verwandten in den Betten waren und schliefen.

Da der junge Zauberer noch Zeit hatte, er ziemlich erschöpft vom vielen Lesen war und seine Augen Entspannung brauchten, setzte er sich an das offene Fenster seines Zimmers und ließ seinen Blick, wie schon so oft in letzter Zeit, in den schwarzen Himmel schweifen.

Der Anblick des schwarzen Himmels, mit den vielen Millionen von Sternen, war einfach atemberaubend und irgendwie gab es dem Schwarzhaarigen ein Gefühl von Geborgenheit und Freiheit. Sein Kopf befreite sich in solchen Momenten immer von jeglichen Gedanken, die ihn an das tiefe schwarze Loch, welches Sirius mit seinem Tod in seinem Herzen hinterlassen hatte, erinnerten.
Gedankenlos lehnte er sich entspannt an den Fensterrahmen und genoss die frische Abendluft.

Da er aber nicht tagelang, wie in Trance in den Himmel starren konnte, beschäftigte er sich sehr intensiv mit seinen Hausaufgaben und den Schulbüchern. Dadurch lernte er sehr viel und fand dabei auch heraus, dass er Zaubertränke eigentlich ganz gerne mochte und es ihm auch irgendwie lag.
Außerdem machte es gleich viel mehr Spaß, wenn kein übelgelaunter Professor Snape in seiner Nähe war, der ihn und seine Familie beleidigte und ihm permanent Punkte abziehen konnte.

Nachdem er den Himmel schon eine ganze Weile beobachtet hatte, kam auf einmal ein frischer Windstoß, der sein Gesicht umspielte und somit seine schwarzen Haare noch mehr verstrubbelte als sonst.
Er bekam eine Gänsehaut und er wusste sofort, dass es jeden Moment anfangen würde zu regnen. Fast schon von selbst verließen seine Gedanken seinen Mund und wie zur Bestätigung seiner Worte, setzte Sekunden später ein leichtes Tröpfeln ein, das schnell zu einem starken Regenguss anschwoll.

Schon als kleines Kind hatte er diese besondere Gabe gehabt, doch seine Verwandten wollten, wie immer, nichts davon hören und wie er später selbst feststellen musste, war es besser für ihn über solche Sachen zu schweigen.
Denn als er fünf war, musste er für so etwas schon einmal über eine Woche lang im Schrank verbringen und durfte nur zu einer Mahlzeit und wenn er auf die Toilette musste raus.

Um zehn Uhr löste sich der Gryffindor aus seiner Starre, denn als er hörte wie seine Verwandten auf den Weg zu ihren Zimmern waren und die Schritte schließlich erstarben, sprang er leise von seinem Platz auf der Fensterbank und stellte die benötigten Sachen für den Zaubertrank bereit.
Er stellte seinen Selbsttemperierenden-Kessel, den er letztes Jahr von Remus bekommen hatte, auf und begann in richtiger Reihenfolge und Menge die Zutaten hineinzugeben. Nach einer halben Stunde kochen und etlichen umrühren, schmiss er die letzte Zutat hinein, so dass sich der Trank leuchtend blau verfärbte und damit er besser abkühlen konnte, füllte er ein Glas mit dem Gebräu, stellte es auf seinen Schreibtisch und fing an aufzuräumen.
Nachdem er aufgeräumt hatte, war es soweit und er konnte den Wissenstrank einnehmen. Er nahm sich das Glas und mit dem motivierenden Spruch » Na dann, wohl bekomm's. « stürzte er den Inhalt des Glases in einem Zug hinunter.
Die Flüssigkeit war angenehm kühl als sie seinen Rachen hinunterlief, doch hinterließ sie einen bitteren Nachgeschmack, so dass sich Harry schüttelte. Nachdem er das Glas geleert hatte, stellte er es zurück auf seinen Schreibtisch und wartete gespannt auf die Wirkung. Als nach einer Weile jedoch nichts geschah, wollte Harry gerade das Buch aufschlagen, um nachzusehen ob er nicht doch irgendetwas falsch gemacht hatte, als ihn plötzlich höllische Schmerzen durchfuhren und all seine Sinne vernebelten.

Die Schmerzen waren so plötzlich und extrem stark, dass es ihn zu Boden riss und er seine Hände an den Kopf presste. Trotz der enormen Schmerzen versuchte er sich jedoch aufzurichten um im Buch, die Stelle, die er gerade eben erst, vor seinem Sturz, entdeckt hatte, zu lesen. Es stellte sich allerdings als ziemlich schwieriges Unterfangen heraus, da seine Sicht vor Schmerz total vernebelt war, er immer wieder schwankte und drohte umzukippen. Doch letzten Endes schaffte er es zum Buch zu kommen und den Text zu lesen.
/ Der höchst potente Wissenstrank Omnis Scienta wurde, nach der hohen Sterberate von 1183, wo jeder fälschlicher Weise dachte, sich Wissen nur durch einen Trank anzueignen, so dass man ein einfaches Leben hätte, verboten.
Der Omnis Scienta ist, soviel man heute weiß, bei jedem bis auf uns einer bekannten Person, immer tödlich verlaufen. Es war der Erfinder des Trankes und der mächtigste Zauberer aller Zeiten. Es war kein geringer als Merlin höchst selbst. /
Die Schmerzen in seinem Kopf wurden plötzlich unerträglich, so dass der Schwarzhaarige bewusstlos zusammenbrach und sein Körper wie leblos zu Boden fiel.

Das erste was Harry spürte als er erwachte und sich aufsetzte war sein durchgeschwitzter und schmerzender Körper, der geradezu nach einer warmen und angenehmen Dusche schrie. Sein Blick schweifte zu seiner Uhr und dabei merkte er erstaunt, dass es erst sechs Uhr morgens war.
Nachdem er erst mal richtig realisiert hatte was passiert war, stellte er fest, dass er erstens noch lebte, worüber er auch sehr dankbar war, und er zweitens über sieben Stunden bewusstlos war.
In dem Moment, wo er jedoch aufstand fasste er sich unbewusst an den Kopf und ihm fiel auf, dass etwas mit seinen Haaren nicht in Ordnung war. Wie er auf einmal sehen konnte waren sie glänzendschwarz und reichten ihm bis zu den Schultern. Sein Erstaunen darüber spiegelte sich in seinem Gesicht, doch wollte er sich erst wieder damit befassen, wenn er eine Dusche genommen hatte und sein Kopf wieder klarer war, denn seine Kopfschmerzen waren immer noch nicht ganz verschwunden.

Seine Tante würde erst in ein paar Stunden aufstehen und Frühstück machen, das heißt er hätte genügend Zeit um ausgiebig zu duschen. Er wollte sich gerade sein Duschzeug aus dem Schrank holen als er beim ersten Schritt auf etwas trat und es ein leises Knacken gab. Vorsichtig hob er seinen Fuß und stellte fluchend fest, dass es seine Brille war.
Wütend über sich selbst rief er » Das darf doch nicht wahr sein, jetzt ist auch noch meine Brille kaputt! « Noch während des Satzes bemerkte er etwas. Seine Augen weiteten sich in Unglauben und entsetzt schlug er sich die Hand vor den Mund.
Was um Merlins Namen ist hier los? Das kann doch nicht wahr sein, erst wachsen meine Haare praktisch über Nacht und dann ist auch noch meine Stimme um zwei Oktaven tiefer. Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht, das kann doch nicht mit rechten Dingen laufen. Normalerweise dauert so ein Vorgang doch viel länger und warum muss ausgerechnet immer mir so etwas passieren! dachte Harry ein wenig verzweifelt und genervt. Da ihm diese sinnlose Grübelei auch nicht weiterhalf, nahm er sich sein Duschzeug und ging ins Bad, um sich endlich seine wohlverdiente Dusche zu genehmigen.

Im Badezimmer angekommen entledigte er sich seiner Kleidung, um sich anschließend unter die Dusche zu stellen, den Wasserhahn aufzudrehen und das wohltuende Nass, auf seiner Haut zu genießen. Während das angenehm warme Wasser seinen Köper herunterlief, ließ er die gestrigen und heutigen Ereignisse noch einmal Revue passieren. Doch als er zu der Szene mit seiner zerbrochenen Brille kam, fiel ihm wieder etwas ein, was er beim ersten Mal nur unbewusst registriert hatte. Er hatte auf die Uhr geguckt ohne dass er seine Brille trug und jetzt im Nachhinein bemerkte er auch, dass er ohne Brille eine viel bessere Sicht hatte als jemals zuvor. Er sah alles viel schärfer, besser und klarer umrissen; und das bedeutete, dass der junge Zauberer nie wieder eine Brille tragen musste. Ein breites Grinsen schlich sich auf sein Gesicht, wenn er daran dachte, was die anderen, insbesondere seine Verwandten dazusagen würden.

Als der Schwarzhaarige aus seinen Gedankengängen wieder auftauchte, drehte er den Wasserhahn ab und stieg aus der Dusche, dann schnappte er sich ein Handtuch und band es sich locker um seine Hüften.
Er wollte nur einen kurzen Blick in den Spiegel werfen, um sich zu vergewissern, dass er sich keine Verletzungen von seinem Sturz zu gezogen hatte, als er wie angewurzelt vor dem großen Spiegel stehen blieb. Geschockt riss er seine Augen auf. Er hatte im Höchstfall mit ein paar blauen Flecken gerechnet, aber bei weitem nicht mit dem was er nun sah. Um sicher zu gehen, dass er nicht träumte oder gar halluzinierte, zwickte er sich kurz in seinen Arm, nur um Sekunden später erstaunt festzustellen, dass alles was er sah, echt war und somit der Realität entsprach.

Er stellte sich direkt vor den Spiegel und fing an sich von oben bis unten zu mustern.

Er war ein ganzes Stück gewachsen und war jetzt um die 1,75m groß. Er hatte einen sehr gut gebauten athletischen Körper und war etwas muskulöser als vorher. Seine Haut war hell und makellos und er hatte auch auf einmal keine lästige Narbe mehr auf der Stirn. Sein Gesicht wirkte erwachsener und war umrahmt von schwarzglänzendem schulterlangem Haar, das nun nicht mehr so unordentlich schien wie zuvor. Das merkwürdigste aber waren seine Augen, die ihm wie flüssiges Quecksilber entgegenfunkelten, doch als sein Blick zu seinen Ohren fiel, erstarrte er für einen kurzen Augenblick. Eine seiner Hände fand ihren Weg zum Ohr und fuhr vorsichtig und langsam die spitz zulaufenden Konturen des Ohres nach. Als er sich von seinem erneuten Schock erholt hatte, sah er sein Spiegelbild nachdenklich an.
Zugegebenermaßen finde ich diese Veränderungen ein wenig seltsam, doch eigentlich sind sie gar nicht mal so schlecht. dachte sich der Schwarzhaarige. Und nachdem er sich noch eine Weile im Spiegel betrachtete, stellte er fest, dass er nicht mehr viel Ähnlichkeit mit seinem früheren Aussehen hatte.

Warum auch immer, beunruhigte ihn die Tatsache, dass er spitze Ohren hatte, nicht allzu sehr, denn einerseits hatte er einmal in einem Buch etwas über solche Wesen gelesen und wusste nun darüber bescheid und zweitens fühlte er, dass das alles irgendwie seine Richtigkeit hatte.
Er war lediglich darüber verwundert warum er zu einem dieser Geschöpfe geworden war. Denn die Tatsache, dass er zu ihnen gehörte lag ja nun, anhand der spitzen Ohren, klar auf der Hand.
Harry James Potter gehörte nun zu den Geschöpfen, die sich Elfen nannten und diese Begebenheit würde nun auch endlich einige seiner Fähigkeiten erklären.

Immer noch mit seinen Gedanken bei diesem Mysterium, ging der Schwarzhaarige mit nur einem Handtuch bekleidet und seinem Duschzeug unterm Arm, zurück in sein Zimmer, zog sich dort frischgewaschene Kleidung an und setzte sich mit seinen nassen Haaren ins Bett. Da ihm schon nach kurzer Zeit wieder langweilig wurde, nahm er sich ein Buch zur Hand und begann zu lesen, doch schon nach einer kurzen Zeit fielen ihm die Augen zu und er driftete ins Land der Träume.

Der Traum war wie jedes mal. Harry lief einen dunklen Gang entlang, an dessen Ende sich der Raum mit dem schleierbehangenden Torbogen befand. Immer wenn er den Raum erreichte, konnte er nur noch hilflos mit ansehen, wie sein Patenonkel von dem roten Lichtblitz getroffen wurde und er rückwärts durch den Bogen fiel, danach hörte er nur noch das boshafte und höhnische Lachen von Bellatrix Lestrange. Er kniff seine Augen fest zusammen und presste sich seine Hände auf die Ohren, um dem schrecklichen Anblick und dem grässlichen Lachen zu entfliehen, und tief in ihm drinnen festigte sich der Wunsch an einem anderen Ort zu sein. Und gerade als der Junge dachte, dass der Traum von vorne begann, verschwammen auf einmal alle Farben ineinander und wurden zu einem Farbstrudel, in dem man nichts mehr erkennen konnte.


So, ich hoffe es hat euch gefallen. Wäre super nett von euch wenn ihr ein paar Kommis hinterlassen könntet, damit ich weiß, was ich in Zukunft ändern kann. Habt vielen Dank für euer Interesse und bis bald

eure Angel Light