Eine interessante Nacht im Verbotenen Wald

Title: Eine interessante Nacht im Verbotenen Wald

Author: Sainz de Rouse

Beta: Rippenkitten/Taube

Pairings: Diana & Tristan

Genre: Mary Sue, OC

Rating: NC-17

Warnungen: Detaillierte sexuelle Handlungen

Inhalt: 17-jähriges Mädchen trifft auf Zentaur. Eine besondere Liebe wächst daraus. *grins*

Zeit: 1968, Hogwarts (Verbotener Wald)

Wichtig: Wer Paare zwischen Mensch und Zentaur (Halbmenschen) nicht mag, sollte diese Geschichte auf keinen Fall lesen.

Disclaimer: Mir gehört nichts, sondern alles der großen JKR! Verdiene leider kein Geld damit.

A/N: Es ist eine etwas außergewöhnliche Geschichte, wie ich zu dieser Fanfiction gekommen bin. Ich wollte sowieso etwas in der Art schreiben, aber mir fehlten die Muse und die richtige Handlung um es in die Tat umzusetzen. Und dann nach wenigen Wochen, BOOOOM, erzählte mir eine Freundin von einem Traum, den sie geträumt hatte. Ich muss ganz ehrlich sagen ich beneide sie um diesen Traum. Die Fanfiction ist natürlich ein wenig ausführlicher, aber der Inhalt ist derselbe und hat sich nicht geändert. Da ich Perfektionist bin, wird sich auch nichts ändern, die Story wird wenn dann nur weitergesponnen, falls mich die Muse küssen sollte.

INFO: Ab dem zweiten Kapitel beginnt der Traum. Das Vorgeplänkel im ersten Kapitel ist nur um warm zu werden und weil es einfach besser ist, als wenn man gleich mit den Hauptteil beginnt und die Charaktere nicht einmal kennt.

Viel Spaß beim Lesen!

Kapitel 1

Es war eine sternenklare Nacht, als ich mit gemächlichen Schritten durch den Verbotenen Wald schlich. Wie der Name schon sagt, war der Wald für uns Hogwartsschüler verboten, doch nur für jene die nicht eines grauenvollen Todes sterben wollten. Selbstmord wollte ich nicht begehen, nein. Doch konnte ich nicht schlafen und wusste nichts mit mir anzufangen.

Stundenlang im Bett wälzen und den anderen beim schnarchen zuzuhören wollte ich nicht. Und da ich keine Lust hatte im Gemeinschaftsraum rumzuhängen, entschloss ich eine kleine Runde durch das Schloss zu machen. Da ich glücklicherweise Vertrauensschülerin war und sowieso meine Volljährigkeit erlangt hatte, konnte ich ohne schlechtes Gewissen nachts, nach der Sperrstunde im Schloss spazieren gehen. Aber auch das wurde nach einer Weile uninteressant und langweilig. Denn ich hatte schon viele und vor allem lange Streifzüge hinter mir, so das ich oft das Gefühl hatte, das Schloss in und auswendig zu kennen, was natürlich nicht so war, das wusste ich ganz sicher. Kurz blieb ich in einen der langen Gänge stehen und sah aus einem der riesigen Fenster, die die gesamte rechte Seite des Ganges zierte und eine wunderbare Aussicht auf die Ländereinen und den Verbotenen Wald ermöglichte. So wie auch im Inneren des Schlosses, war es da draußen ruhig und nicht einmal der Wind brachte die Landschaft in Bewegung. Alles lag still und ruhig da, ohne jede Veränderung durch kleine Tiere, die durch die Wiese schlichen und versuchten sich ihr Abendmahl zu erbeuten, noch durch den Wildhüter, alles schien für einen Moment wie ein Gemälde. Und obgleich alles sehr friedlich schien, hatte der Wald eine magische Wirkung auf mich, die mich anzog. Es war nicht unheilvoll oder gruselig, wie der Wald für mich sonst immer schien, sondern etwas anderes. Ich hatte das Gefühl, als würde er etwas in sich bärgen, das ich unbedingt erkunden musste. Nachdem sich durch das lange starren in meinen Augen schon Tränen gebildet hatten, zwinkerte ich sie fort, wendete mich endlich vom Verbotenen Wald ab und ging weiter. Während ich so weiter lief, und über mein Leben nachdachte schlich sich immer wieder der Verbotene Wald in meine Gedanken. Warum beschäftige er mich nur so? Das tat er sonst auch nicht, und eigentlich hatte ich sonst immer angst vor ihm, da er mir so gruselig erschien. Ich war mir sicher dass die Warnung des Direktors ihr Übriges dazu beitrug. Erst seit letzten Mittwoch, an den wir mit unseren Zaubertränkemeister im Wald waren um Kräuter zu sammeln und uns noch mal genau einprägen konnten wo sie wachsen, da wir bald unsere UTZ schrieben, kam mir der Wald nicht mehr gruselig und gefährlich vor. Genau genommen kam er mir vor wie jeder andere normale Wald, wie die der Muggeln. Aber heute schien er irgendwie anders. In der Eingangshalle angekommen sah ich noch kurz einen anderen Vertrauensschüler aus Slytherin die Treppen hinuntersteigen. Ich sah ihm hinterher, bis ich sicher war das er mich nicht mehr hören oder sehen konnte und überlegte ob ich nicht riskieren sollte auch draußen ein wenig spazieren zu gehen. Bisher hatte ich es vermieden, da ich nachts nicht gern draußen allein war, aber heute musste es sein. Ich musste wissen was im Verbotenen Wald war. So leise wie möglich machte ich die große Eingangstür auf und schlüpfte durch einen Spalt hindurch nach draußen, ich wollte die Tür nicht unnötig weit aufreißen, denn es bestand die Gefahr das es einer mitkriegt und ich wollte eine Strafarbeit vermeiden. Ich stieg die Stufen hinunter und sah mich dann um, um sicher zu gehen dass für mich grünes Licht schien und alles in Ordnung war. Dann erst genoss ich für einen Augenblick wieder die schöne Landschaft. Vor mir erstreckte sich ein riesiger dunkelgrüner Teppich und weiter hinten erblickte ich den See auf dem sich die Sterne und der Mond spiegelten. Für einen kurzen Moment glaubte ich einen Arm der Riesenkrake aus dem Wasser ragen zu sehen, doch als ich genauer hinsehen wollte, war dieser auch schon wieder weg. Ich lies meinen Blick weiter umherstreifen und beobachte wie in der Hütte des Wildhüters gerade das Licht ausging. Beruhigt darüber das ich wohl nicht erwischt werden würde ging ich weiter Richtung Verbotenen Waldes. Wenige Meter vor ihm blieb ich stehen und sah mich noch einmal um. Niemand war zu sehen, es war windstill und auch nichts Ungewöhnliches zu hören, außer das rhythmische Zirpen der Grillen. Noch einen kurzen Blick zum Mond, der mir verriet das der Vollmond noch zwei drei Tage auf sich warten lies, wollte ich doch nicht von einen Werwolf zerfleischt werden und ging mutigen Schrittes in den Wald. Als es mir nach wenigen Schritten zu dunkel war, nahm ich mir meinen Zauberstab und sprach einen Lumoszauber aus. Unbeirrt ging ich immer tiefer in den Wald und sah mich erst um als ich die Schule und die Ländereien schon nicht mehr sehen konnte. Normalerweise würde jetzt vor Angst schlottern und sofort aus dem Wald rennen, doch war ich komischerweise völlig gelassen und lief den Weg, den wir mit unseren Lehrer letzte Woche gegangen waren weiter. Es war ein toller Spaziergang und selbst die Anspannung, die ich durch das viele Lernen hatte, und schon dachte sie nie wieder los zu werden, fiel von mir ab. Die schönen vom Mondlicht beleuchteten riesigen dicken Bäume und Büsche ließen mich sogar vergessen warum ich eigentlich im Wald gegangen war. Ich dachte nun wirklich dass ich nur spazieren gehen wollte und schritt immer weiter in den Wald hinein. Irgendwann ging plötzlich von dem Weg eine Biegung nach rechts ab, die offensichtlich noch viel tiefer in den Wald führte. Unser Lehrer hatte uns gesagt wir sollten diesen Weg niemals gehen, doch schien er mir nicht anders als der dieser hier, außer das er enger war, fast nicht zu sehen, und von großen Büschen und Bäumen umrandet, viel mehr als der der andere bekannte Weg. Doch auch wenn er mehr bewachsen war, warum sollte ich ihn nicht mal trotzdem probieren? Er schien mir trotz der Wucherung nicht gefährlicher als der andere, und wenn ich gut aufpassen würde, würde ich ihn auch nicht aus den Augen verlieren und mich verlaufen. Es war nun beschlossen. Mit gestrafften Schultern ging ich nach rechts, den anderen Weg. Wenn ich es meinen Freundinnen erzählen würde, würden sie mir das niemals glauben. Ich war nämlich eine von der Sorte Schüler, die sich an die Schulregeln hielt und nur selten Strafarbeiten bekam.

Während ich so durch den Wald schritt, bemerkte ich wie müde ich doch durch das viele Laufen geworden war. Ich hatte Schwierigkeiten die Augen offen zu halten, was nun sehr gefährlich sein konnte. Ich hatte nun zwei Möglichkeiten. Entweder ich laufe zurück und riskiere das ich mich noch wirklich verlaufe, weil ich vom Weg abgekommen bin, da ich mich nicht richtig konzentrieren konnte, oder, ich zeichne ein Pfeil auf den Boden, damit ich weiß in welche Richtung ich laufen muss, setz mich kurz unter einen Baum um mich kurz auszuruhen und dann etwas gestärkt wieder zurück zu laufen. Ich brauchte nicht lang um mich für das richtige zu entscheiden. Ich entschied mich dafür kurz Pause zu machen, den Pfeil auf den harten Boden zu kratzen und mich an einen Baum gelehnt auszuruhen. Es war ein tolles Gefühl die Beine zu entlasten und ich schloss einen Moment die Augen, da ich dachte das ich noch fit genug wäre um nicht einzuschlafen, sondern nur ein wenig die Augen ruhen zu lassen, da es recht anstrengend war, im Dunkeln was zu sehen, auch wenn sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, mein Zauberstab hell leuchtete und sogar der Mond recht hell schien. Doch ich sollte mich irren. Es war nur eine Frage von Sekunden als ich auch schon ins Land der Träume abdriftete und in einen tiefen erholsamen Schlaf glitt.

Fortsetzung folgt …