Die Zaoldyeks

„Albus bist du dir sicher, dass das in Ordnung gehen wird?! Die Risiken die dein Handeln mit sich bringt sind einfach zu groß! Was wenn unser Versteck verraten wird oder wir von ihm hintergangen werden?! Es ist zu gefährlich! Wir können uns nicht einfach so bloß stellen!"

Remus Lupin, der mit diesem Ausruf nicht nur seine Meinung sondern auch die der meisten anderen an dem großen Tisch im Kellergewölbe ausgesprochen hatte, stand vor seinem Stuhl, die Hände auf den Tisch stützend und starrte Albus Dumbledor entgeistert an.

Dieser jedoch schien nicht im geringsten beunruhigt. Seine langen Finger lagen in einander geschlungen auf dem Tisch, als er seinen früheren Schüler über seine Brille hinweg betrachtete.

Dann lächelte er.

„Sei unbesorgt Remus. Mein Bekannter hat mir sein Leben zu verdanken. Er wird uns helfen, schließlich steht er in meiner Schuld."

„Aber du kannst ihm doch nicht einfach unseren Standpunkt preisgeben! Du sagtest doch selbst, dass du ihn seither nicht mehr getroffen hast! Du kennst ihn nicht einmal! Wie kannst du ihm, da so einfach so eine wichtige Information preisgeben?", erwiderte Remus hartnäckig.

„Nun, ich kenne ihn zwar nicht, aber er ist an einen magischen Eid gebunden. Er hat keine Wahl: Er muss zu meiner Hilfe kommen ob er möchte oder nicht.",sagte Albus mit einem leichtem Tonfall.

Eine kurze Stille trat ein.

Da fragte Muddys knurrende Stimme plötzlich: „Wer ist denn überhaupt dein Bekannter? Wird er überhaupt in der Lage sein uns zu helfen?"

„Ich bin mir ziemlich sicher, dass er eine sehr große Hilfe sein wird. Sein Name ist Silver Zaoldyek. Er sagte, dass er seine Söhne damit beauftragt hat den Order zu unterstützen und sein Nachfolger bereits auf dem Weg hierher sein und einen Freund mit bringen wird."

Erneut brach eine schockierte Stille aus, die jedoch von Fred und Gorge unterbrochen wurde.

„Zaoldyek? Du meinst doch nicht etwa von den Zaoldyeks?!"

Ein mysteriöses Lächeln erschien auf Dumbledors Lippen. „Nun denn. Ich muss euch nun verlassen. In ein paar Stunden werde ich von dem Minister erwartet und ich muss noch ein paar Aufträge im Namen der Schule erledigen. Silvers Sohn und sein Freund müssten in ein paar Tagen ankommen. Ich werde in ein paar Tagen wiederkommen um um Silvers Sohn und seinen Freund zu zu begrüßen. Bis dahin wäre es nett wenn ihr ihnen ein paar Zimmer herrichten könntet."

Damit stand Albus Dumbledor auf, strich sein lillafarbenes Gewand mit neongrünen Sternen und Monden glatt und verabschiedete sich.

Kaum war er aus der Tür gegangen brach ein helles durcheinander aus. Der Order des Phönix würde in kürze Neuankömmlinge begrüßen. Und nicht irgendwelche. Nein, jemand von der Zaoldyek Familie. Einer der reichsten und mächtigsten Familien in der Zaubererwelt.