Aloha Leute !
Twilight gehört nicht mir *schnief* sonder der genialen Miss Stephenie Meyer
Viel Spaß

Two-shot

Bella POV

Das ist also Chicago. Nie hätte ich zu träumen gewagt aus Broken Arrow raus zu kommen. Immerhin musste ich mich um meine Familie kümmern. Wer hätte für sie , nach Vaters Tod, sorgen sollen ?

Aber mein Leben hat kurz nach meinem 17. Geburtstag eine drastische Wendug genommen.

Naja , das ist noch untertrieben, immerhin wurde ich vom kleinen Dorfmädchen zum Vampir. Vampir... ich habe immernoch ein Problem damit dieses Wort auch nur in Gedanken auszusprechen.

20 Jahre sind vergangen seit Carlisle mich verwandelt und mich gerettet hat. 20 Jahre. Und ich habe nicht einen Menschen getötet. Ich lächle. Nein,Carlisle würde das niemals zu lassen,er würde mich nichts tun lassen was ich bereuen würde.

Und jetzt sind wir hier. In Chicago. Ich wollte schon immer mal in eine Großstadt. Nach meiner Neugeborenen -Phase haben wir uns tief im Wald vertseckt , die Menschen jetzt bin ich endlich hier. Es ist sonderbar belebend. Zum Glück für Carlisle gibt es hier ein gutes Krankenhaus.

Einige der anderen... Vampire... die wir trafen waren entsetzt über unseren Lebensstil. Kein einziger konnte sich vorstellen wie Carlisle der Versuchung wiederstehen kann. Aber ich verstehe hat so viel Mitleid und will den Leuten helfen, sosehr dass er sich gegen seine Natur wendet. Blut stellt schon seit Jahrhunderten kein Hindernis mehr da.

Ich tauche aus meinen Überlegungen auf und sehe mich um .Meine Gedanken haben sich mal wieder selbstständig gemacht. Das sollte dringend aufhören !

Anscheinend bin ich ein bißchen auf Entdeckungstour am angrenzenden Wald. Die Tiere machen einen bogen um mich. Kluge Tiere. Sie vertrauen ihren Instinkten, anders als Menschen, die unseresgleichen einfach nur für seltsam halten. Die Ignoranz des Menschen ist unser größter Segen.

Ich halte inne, ein Geräusch dringt durch das Geäst zu mir. Ein Lachen. Wo kommt das nur her ?Ich bin doch hier mitten im Wald .

In Vampirgeschwindigkeit sprinte ich durch das Dickicht und scheuche ein paar Vögel auf. Hinter einer großen Ansammlung von Buschen und anderen Pflanzen kann ich ungesehn stehen bleiben und durch die Blätter spähen.

Mit meinen scharfen Augen ist es ein Leichtes sie ausfindig zu machen. Drei Männer. Nein eher Jungs. Sie sitzen auf einem umgestürtztem Baumstamm, reden und lachen. Zwei von ihnen sind nichts besonderes aber einer von ihnen sticht mir besonders ins Auge.

Ob es an den verwuschelten Bronzefarbenem Haar liegt oder an den Smaragdgrünen Augen. Er ist das schönste wesen das ich jemals sah. Er lacht. Dieses Engelsgleiche Geräusch kam also von ihm. Nartürlich , von wem den sonst .

Es dauert noch eine ganze Weile, bis die Dämmerung anbricht und die Jungs sich verabschieden. Alle gehen sie in verschiedene Richtungen.

Obwohl mein Verstand protestiert ist da ein sonderbarer Impuls der mich gradezu dazu zwingt ihm zu folgen. Trotz der Gefahr der Entdeckung schleiche ihm hinterherLautlos und Unsichtbar wie einer der Schatten die sich langsam nach ihm ausstrecken.

Knacks! OH NEIN,OH NEIN! Ich Trampel ! Toll, der einzige Vampir auf der Welt der beim schleichen Lärm macht.

Blitzschnell dreht er sich um. Ich wage nicht mal zu grünen Augen durchbohren meinem Versteck, so intensiv dass meine Knie schwach werden.

Sein Blick ist mir unangenehm. Aber wieso ? Er sieht doch gar nicht dich an du Dummerchen. Ein leichtes Schulterzucken und er geht weiter. Das war knapp. Ich sollte besser aufpassen ,schallte ich mich.

Ich folge ihm noch bis zu einem hübschem ,großen Haus. Er öffnet die Tür und verschwindet aus meinem Blickfeld.

Ich seufze. Ach jetzt reiß dich zusammen. Er ist auch nur ein Mensch. Was interessiert er dich überhaupt ? Vielleicht weil du weißt dass er vor jemandem wie dir flüchten würde? Achja meine verbitterte kleine Kopfstimme ist mir doch das Liebste auf der Welt.

Nein, es ist gut jetzt. Das war eine einmalige Sache. So etwas tut mir nicht gut...

5 Monate später...

5 Monate wohne ich jetzt in Chicago. 5 Monate ist es her dass ich den hübschen Jungen gesehen habe. Und seit genau 5 Monaten sehe ich immer diese seltsamen,nachdenklich dreinblickenden grünen Augen vor mir.

Egal was ich auch versuche iregndwie schleicht er sich immer wieder in meine Gedanken. Normalerweise kommt niemand an mich ran. Durch meinen Schutzschild bin ich gegen all die, zugegeben, schrecklichen Gaben mancher Vampire immun. Aber was ihn angeht habe ich ein Loch in meiner Verteidigung.

Es sollte mir wirklich egal sein... Immerhin befinden wir uns gerade in der Herbstwelle der Spanischen Grippe. Ich bin auf dem Weg zum Krankenhaus um Carlisle abzuholen. Die Leute halten mich für seine jüngere Schwester. Ich trete durch die Flügeltüren des St. Marys Krankenhaus und steuere auf den Flügel der hoffnungslosen Fälle zu.

Durch die kleinen Fenster der Türen sehe ich die geschundenen ausgezerrten Körper und empfinde Schrecken. In den kranken Körpern dieser Menschen tobt das Fieber und kaum einer wird wieder gesund werden. Sondern sterben !

Sie haben doch eine Familie , die dann ohne sie auskommen muss. Männer , Ehefrauen, Kinder ,Verwandte, eine Zukunft,Erinnerungen ,Träume al das würde dann wie eine Seifenblase zerplatzen.

Ich sehe mir jedes Gesicht dieser Menschen genau an , brenne sie in mein Gedächtis ,währrend ich Carlisle suche. Lasse meinen Blick in die Zimmer schweifen... und...und irgendetwas in mir bricht auseinander.

Da liegt er. Der Junge aus dem Wald. Der Junde dessen Augen mich so lange verfolgten. Er ist hier. Im Krankenhaus. Auf der station der hoffnungslosen Fälle. Hoffnungslos...Hoffnungslos... NEIN!
Das darf nicht sein ! Nicht er ! Warum ? Warum er ? Erst jetzt wird mir klar wie sehr er schon in meinem Leben verankert ich ihn nicht mal kenne ! Ich spüre wie mein Leben wie Scherben auseinander bricht. ehe ich mich versehe stehe ich an seinem Bett.

Immernoch ist er Wunderschö verwuschelten Haare. Die schönen Gesichtszüge die jetzt vor Schmerz verzerrt Brust hebt und senkt sich flach .Seine Stirn ist schweißgebadet ud sein Herz schlägt viel zu schnell. Wie die Flügel eines Kolibris.

Ich lege ihm meine Hand auf die Stirn und hoffe dass die kühle dem Fieber ein bißchen entgegenwirkt. Aber nein ,das tut es nicht. Er glüht viel zu sehr ! Was soll ich jetzt tun ? Ich kann ihn nicht sterben lassen ! Es muss eine möglichkeit geben !
Ja ,die gibt es. Aber kann ich das tun?

So das hier war das erste Chap. meines two-shots.
hat's euch gefallen ? Ist aber auch ein schweres rätsel was Bella grade durch den Kopf geht nicht wahr ;-)

Über reviews würde ich mich freuen :-)
LG Alina