So und nach sehr langer Wartezeit kommt das zweite und letzte chap.
Twilight gehört nicht mit sondern Stephenie Meyer
Und einen lieben Gruß an alle die mir gereviewt haben und diese FF favourisiert haben ;-)
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BPOV

Ich werfe einen Blick auf sein Gesicht. Und in diesem Augenblick setzt ein Teil von mir aus.
Normalerweise war dieser Teil der Venünftige,der moralische. Der Teil der andere über sich selbst stellte.

Dieser eine Blick genügt und mir wird klar was mein Herz und mein Verstand mir schon die ganze Zeit zeigten.

Ich kenne seinen Namen nicht. Ich weiß nicht woher er kommt, wie alt er ist, oder was er mag und nicht mag. Ich kenne ihn kein Stück.
Und trotzdem steht es mir so klar vor Augen, wie nie etwas zuvor.

Wenn ihm etwas geschieht dann würde das unwiederruflich meine Welt zerstören.

Nocheinmal strich ich über seine Wange und hob ihn aus der Krankenpritsche. Es ist ein leichtes ungesehn aus dem Fenster über das Dach und in Richtung unseres Hauses zu laufen.
Es war schwierig ihn zu tragen, er ist gut einandhalb Köpfe größer als ich und ziemlich muskolös. Ohne meine Vampirkräfte wäre mir das niemals geglückt.

Doch nach vielleicht einer Viertelstunde- in der ich beinahe wahnsinnig vor Sorge wurde- waren wir Zuhause und ich bringe ihn ein Gästezimmer.

Ich legte ihn auf ein Bett und besorgte in Vampirgeschwindigkeit einige nasse Tücher.
Seine Stirn glühte noch mehr als vorhin im Krankenhaus. Oder ?
War das Fieber gesunken und ich hatte es nur wegen meiner kalten Haut nicht bemerkt ?

Unsicherheit breitete sich in mir aus . Wie sollte ich jetzt weitervorgehen ?
Wo war es am besten wenn ich ihn biss ? Wenn Carlisle doch nur hier wäre ! Er wüsste was zu tun wäre !

Währrend ich vor mich hin rätsele -oder verzweifele- schlug er langsam seine Augen auf.
Ich erstarrte. Seine grünen Augen huschen verwirrt hin und her und fixieren sich dann auf mein Gesicht.

Ein ganz seltsames ziehen breitet sich in meinem Magen aus. Ich beuge mich über ihn.

Sein Blick verharrt gebannt auf meinem Gesicht, bevor er wieder wegdämmerte.

Sein Herzschlag wird immer ich soweit ? Was wenn ich ihn umbringe ?
Ihn ausversehn töte ? Das könnte ich nicht ertragen !
Aber wer weiß wann Carlisle kommt ?

Das ist meine letzte Chance.

Ganz vorsichtig drehe ich seinen Kopf zur Seite und entblöße seinen Hals. Das Pochen der Halsschlagader dröhnt duch den kleinen Raum, und sein Geruch durchtränkt die Luft mit diesem betörenden Duft.

Mein Verstand beginnt zu verschwimmen, das Monster in mir frohlockte. Mein Kopf ist über seiner Kehle , die Zähne gebleckt.

Der Rest meines sich verabschiedenen Verstandes schrie seine Wahrnungen, und mit einer fließenden Bewegung beiße ich zu.

Sein heißes ,nasses Blut läuft mir die Kehle runter,ich drücke mein Gesicht noch näher an seinen Hals und er versteift sich. Und genau das bringt mich zurück in die Wirklichkeit, diese einfache kleine Geste.

Zitternd lasse ich ihn wieder in die Kissen sinken

Er versteift sich erneut und ein schmerzerfüllter Schrei zerreist die Luft. Ich zucke zusammen und beginne zu schluchzen. Atemlos und ohne Tränen...

WAS HABE ICH NUR GETAN ?

Mittlerweile habe ich meine Arme um mich geschlungen und wiege mich vor und zurück. Dabei schluchze ich unablässlich.

Wieso nur war ich so dumm ? Ich hab diesen Jungen in die endlose Nacht verdammt. Ich bin ein Monster. Ich habe sein Leben zerstört und das alles nur wegen meiner Selbstsucht !

Habe ich nicht im Krankenhaus noch über all die kaputten Leben der Kranken nachgedacht ?

Und jetzt habe ich genau das ihm angetan...

Was wird Carlisle nur sagen ?

Nartürlich wird er nichts sagen. Er wird verständnisvoll sein, wie immer, und mir keine Vorwürfe machen. Carlisle wird nartürlich sagen dass ich das richtige getan habe.

Zu blöd dass ich mir Vorwürfe mache.
Nicht nur dass ich den Jungen den grausamen Qualen der Verwandlung ausgesetzt habe, nein die Qual wird auch niemals ein Ende finden...

Daran habe ich noch gar nicht gedacht ! Was ist nach den 3 Tagen ?

Was wird schon sein, mi sicherheit wird er dich hassen weil du ihn in dieses trostlose Leben gezwungen hast.

Das wurde ja immer besser, jetzt wird ER mich auch noch hassen.
Ich schluchze erneut.

Was war das ? Das war doch die Tür ? Ist Carlisle schon zurück ? Durchzuckt es mich .

,,Bella ? Wo warst du denn? Ich dachte du woll..." Er kommt duch die Tür und bricht ab als er das Bild erblickt.

Ich , wie ich vollkommen verweint und aufgelöst mich auf dem Stuhl vor und zurück wiege, Den unbeschreiblich wunderschönen Jungen , dessen Körper von Flammen versenkt wird und der keuchend auf den mit blutbespritzten Laken liegt.

Er stellt keine Fragen. Gott sei Dank. Ich bin nicht in der Verfassung Fragen zu beantworten. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Und dieses Bild ist eindeutig.

Der Arzt kommt in ihm durch als er die Hand auf die Stirn des Jungen legt. Er schürzt die Lippen. ,, Ich sehe du hast Edward Masen vor dem sicheren Tod bewahrt."
Es war eine Feststellung.

Masen. Edward Masen. Das ist also sein Name. Zweifellos gehörte er zu Carlisles Patienten, schließlich vergisst er nie einen.

Ich nicke lediglich. Das scheint ihm fürs Erste als Antwort zu genügen.

3 Tage später

Seit genau drei Tagen habe ich mich nicht einen Zentimeter von ihm, von Edward wegbewegt.

Zum einen ersehne ich das Ende seiner Verwandlung, das Ende seiner Prozedur.

Aber zum anderen füchte ich diesen Augenblick. Der , in dem er die Burgunderroten Augen öffnet , in dem der Durst in seiner Kehle brennt, der in dem ICH ihm alles erklären muss und mich seinen Fragen, seinen Anschuldigungen und seiner Wut stellen muss.

Jawohl, ich ganz allein. Carlisle wird lediglich im Hintergrund sein mir alles überlassen.
Das ist nur fair. Schließlich ist das alles meine Schuld.

,, Es ist gleich soweit." Carlisles Stimme ist ruhig. Tatsächlich ich war so in meinen Überlegungen wie ich es ihm schonend beibringen konnte versunken, dass ich nicht einmal bemerkt habe wie sein Herz jetzt raßt, nun galoppiert es auf seinen letzten Schlag zu.

Ich halte den Atem an und lausche. Stille.
Ich bin so angespannt dass meine Muskeln -wären sie menschlich- reisen müssten.

Langsam beuge ich mich über Edward . Betrachte seine makellosen Gesichtszüge die sich nicht wirklich verändert haben. Die aristokratische Nase, das markante Kinn, die sanft gebogene Stirn und die hohen Wangenknochen. Perfekt.

Schlagartig öffnet er die Augen und starrt mich an.
Eigentlich sollte ich jetzt wohl etwas sagen ,aber trotz der unheimlichen Färbung kann ich mich nicht losreisen. Mein ,eben noch starker und entschlossener Wille es schnell hinter mich zu bringen, zerfließt wie das Wachs einer Kerze.

Es ist als würde ich in seinen Augen versinken und unten festgehalten werden.
Zu meiner Überaschung scheint er nicht weniger von mir fasziniert zu sein...
Wen überrascht das ? Immerhin bin ich die erste die er seit dieser Prozedur der Schmach sieht.

Ein leises Räuspern bringt uns zurück in die Wirklichkeit.
,,Dr, Cullen ?" Ertönt die Stimme meines persöhnlichen Engels .
,,Hallo Edward." Sagte Carlisle nur und warf mir einen bedeutungsvollen Blick zu.
,, Was -?" setzt Edward an, doch Carlisle unterbricht ihn.

Er hält ihm eine metallne Tasse gefüllt mit Blut hin. Edward scheint verwirrt, fässt sich stirnrunzelnd an den Hals und nimmt die Tasse.
Zögernd nimmt er die Tasse und trink die ersten Schlucke. Zuerst vorsichtig und dann immer hektischer, Carlisle hielt schon die nächste Tasse bereit.

Edward setzt grade an um etwas zu sagen als Carlisle ihn erneut unterbricht.
,, Ich würde sagen du gehst nach oben und ziehst die erstmal etwas anderes an. Bella, hier wird dir alles vorerst wissensnötige erklären."

Edward mustert mich mit einem seltsamen Ausdruck, nickt aber.
Ich gehe voran die Treppe hoch und spüre seine Blicke in meinem Rücken. In der ersten Tür links ist ein weiters Gästezimmer in dem Carlisle auch Kleidung für Edward gelegt hatte.

Ich hole die Kleidung aus der Schublade und werfe sie ihm hin. Mein Blick behalte ich stur aus dem Fenster gerichtet. Wenn ich ihn erst ansehe vergesse ich was ich sagen wollte.

,,Weißt du ,es wird alles ein bißchen verwirrend für dich sein . Besonders jetzt am Anfang-"

Ich drehte mich um und erstarrte. Er hatte sein Shirt schon ausgezogen und ich konnte das erstemal einen Blick auf seine muskolöse Brust erhaschen. Ich sortiere meine Gedanken .

Und wieder sieht er mich mit diesem sonderbaren Ausdruck an, fragend hebe ich eine Augenbraue.

,,Du bist der Engel der mich in das Zimmer gebracht hat! " Platzte es aus ihm heraus.,, Du hast mir über die Wange gestrichen und dich über mich gebeugt." Bei jedem Wort kam er ein Schritt näher und jetzt steht er direkt vor mir und ich kann seinen himmlischen Duft einatmen.

Langsam beugt er sich zu mir runter und überbrückt den letzten Abstand zwischen unseren Gesichtern. EIne art Elektrizität durchzuckt mich und ich versteinere.

Erschrocken über meine Reaktion zuckt sein Kopf zurück. ,, Entschuldige , ich weiß gar nicht warum ich... tut mir Leid dass ich..." Stammelte er und wollte sich abwenden.

Ich greife in seine Haare und zieh ihn zu mir herunter. Unsere Lippen bewegen sich intensiv aufeinander.
,,Bella" murmelt er. Ich lächle in den Kuss hinein.
Diese Stimme würde ich noch die Ewigkeit lang hören...

So das wars.
Ehrlich gesagt ich finde das Ende nicht so gelungen und überlege ob ich es nochmal schreibe. Zu meiner Verteidigung es ist 1:36 Uhr !
EIne Frage kam mir beim Schreiben des 2. Chapters. Allerding zum Original Bis(s) zum Morgengrauen, in der Ballettraumszene saugt Edward ja das Gift und das Blut aus Bellas Körper , müssten seine Augen dann nicht eigentlich rot sein ? Ich mein er spuckt das ja nicht aus ;-)

Kann mir darauf irgendjemand eine Antwort geben ? Oh und wenn ihr noch schreiben würdet ob es euch gefiel oder nicht dann hätte ich da auch nichts gegen :-)

LG